Ökologischer Fußabdruck

Einleitung

Jeder von uns benötigt etwas aus der Natur, um zu überleben und wenn es nur Nahrung ist zum Beispiel Tiere deren Fleisch wir essen, benötigen Land auf dem sie sich bewegen können und Wälder, die das ausgestoßene CO2 von den Tieren annimmt und brauchbaren Sauerstoff wieder abgibt. Kleidung, elektronische Geräte und Fahrzeuge wie Autos,  Motorräder und Flugzeuge, Verlangen der Natur auch einiges ab:

Autos stoßen zum Beispiel viel CO2 aus, das von Bäumen wieder aufgenommen und umgewandelt werden muss. Um eine schön warme Wohnung im Winter zu haben, muss man  heizen, das benötigt Energie, die uns unsere Erde in unterschiedlicher Weise zur Verfügung stellt. Unsere Erde hat aber nur eine bestimmte Kapazität (Fläche) wie zum Beispiel Wälder, Landwirtschaftliche Flächen und Ozeane  die sie uns zur Verfügung stellen kann. Die Fläche, die uns die Erde zur Verfügung stellen kann, wird in globale Hektar zusammengefasst. Die globalen Hektar kann man nicht mit der normalen Größe der Erde vergleichen, da nicht jede Fläche der Erde für den Menschen verwertbar ist. Zum Beispiel, kann man keine Nahrung in der Sahara anpflanzen und es gibt auch keine Wälder auf Eisfeldern. Dagegen sind Regenwälder  sehr nützlich, um CO2 wieder in Sauerstoff umzuwandeln, der sowohl uns als auch der Umwelt zugutekommt. Globale Hektar ist die Fläche, die uns zur Verfügung steht (sogenannte „bioproduktive Fläche“), um unser Leben zu ermöglichen. Der ökologische Fußabdruck, ist die Fläche von globalen Hektar, die jeder von uns für seinen Lebensstil benötigt. Von vielen ist der ökologische Fußabdruck aber viel zu groß, was unseren Planeten überfordert. Die Erde kann uns ungefähr 14 Milliarden globale Hektar zur Verfügung stellen, das macht 1,8 globale Hektar für jeden von uns, damit wir gut und gesund leben können und die Erde nicht ausgebeutet wird. Wie groß der Fußabdruck von jedem einzelnen von uns ist und ob man etwas ändern muss, kann man mit unterschiedlichen Fragebögen oder im Internet herausfinden. Unser 10er WPU-Kurs von Herr Wennekers „Ökologie und Gartenbau“ hat einen solchen Fragebogen ausgefüllt und  sich mit verschiedenen Fragen zum Thema Ökologie und dem ökologischer Fußabdruck beschäftigt:

Wie groß ist der Durchschnitts-Fußabdruck eines (Jugendlichen) 16 jährigen Schülers? Wie unterscheidet er sich im Vergleich zu einem Erwachsenen? Wie groß darf der ökologische Fußabdruck eigentlich sein? Überfordern wir mit unserer Lebensweise unseren Planeten? Was schadet unserem Planeten? Was können wir tun, um ihn zu schützen? Wie können wir unseren Fußabdruck verkleinern? Diese Punkte haben wir im nachfolgenden Beitrag ausführlich zusammengefasst. Viel Spaß beim Lesen.

Vorgehensweise

Zunächst haben wir im WPU-Kurs gemeinsam besprochen, wie wir möglichst viele Schülerinnen und Schüler des neunten und zehnten Jahrgangs  befragen können. Wir haben uns dazu entschieden, durch die Klassen zu gehen und dort das Ausfüllen eines Fragebogens zu begleiten. Dazu haben wir uns in Kleingruppen eingeteilt und besprochen, wie wir uns den Klassen vorstellen, was wir sagen und wie wir beim Ausfüllen helfen können. Wir sind dann in unseren Gruppen  in die Klassen gegangen und haben die Befragung durchgeführt.

Der Fragebogen ist ein Kurztest, mit dem man seinen eigenen ökologischen Fußabdruck berechnen kann, das heißt, wie viel Fläche ein einzelner Mensch auf der Welt durch seinen Lebensstil benötigt. Folgende Fragen sollten beispielsweise auf dem Fragebogen beantwortet werden

  • Wie ernährst du dich?
  • Mit welchen Fortbewegungsmitteln kommst du in die Schule?
  • Wie fährst du in den Urlaub?
  • Wie oft gehst du shoppen?
  • Wo kaufst du deine Kleidung?

Grundsätzlich wurden durch den Fragebogen folgende  Kategorien abgedeckt: Ernährung, Urlaub und Freizeit, Konsum und Kleidung, Mobilität, Wohnen, Wasserverbrauch und Energieverbrauch. Für jede Frage  gab es eine bestimmte Anzahl an Punkten, die man am Ende zusammen rechnen musste. Mit Hilfe einer Formel kam man zu seinem Ergebnis. Das Ergebnis zeigt den individuellen ökologischen Fußabdruck in globalen Hektar.

Mit welchen Fortbewegungsmitteln kommst du  in die Schule?

  • Wie fährst du in den Urlaub?
  • Wie oft gehst du shoppen?
  • Wo kaufst du deine Kleidung?

Ergebnisse unserer Befragung

Im Jahrgang 9 und 10 wurden 172 Schülerinnen und Schüler befragt. Die Auswertung hat ergeben, dass der durchschnittliche ökologische Fußabdruck  beider Jahrgänge 4,7 globale Hektar beträgt. Das entspricht einem Lebensstil, der 2,6 Erden in Anspruch nehmen würde, wenn alle Menschen auf der Erde so leben würden, wie die Schülerinnen und Schüler des 9. und 10. Jahrgangs.

Die Lehrerinnen und Lehrer wurden ebenfalls befragt. Leider wurde nicht von allen Lehrerinnen und Lehrern der Fragebogen ausgefüllt.  Am Ende konnten nur 12 Fragebogen ausgewertet werden. Deshalb kann das Ergebnis der Lehrerinnen und Lehrer nicht stellvertretend für das ganze Kollegium stehen. Dennoch errechneten wir für die Lehrerinnen und Lehrer einen durchschnittlichen ökologischen Fußabdruck von 4,5 globalen Hektar. Dies entspricht 2,5 Erden.

Insgesamt verbrauchen die Schülerinnen und Schüler des 9. und 10 Jahrgangs eine Fläche von ca. 815 globalen Hektar.

Die insgesamt verbrauchte Fläche aller Schülerinnen und Schüler beträgt 815 globale Hektar. Da man sich nur schwer vorstellen kann, wie groß diese Fläche tatsächlich ist, haben wir folgende Vergleiche berechnet.

815 globale Hektar entsprechen:

  • 1148 Fußballfeldern
  • 45 Huthparks
  • 355 mal dem Schulgelände der Friedrich-Ebert-Schule
  • 12 mal dem Frankfurter Hauptfriedhof
  • 110 mal dem Günthersburgpark
  • 4073 mal der Ladenfläche des Lidls in der Arolser Straße

Die insgesamt verbrauchte Fläche aller Schülerinnen und Schüler beträgt 815 globale Hektar. Da man sich nur schwer vorstellen kann, wie groß diese Fläche tatsächlich ist, haben wir folgende Vergleiche berechnet.

815 globale Hektar entsprechen:

  • 1148 Fußballfeldern
  • 45 Huthparks
  • 355 mal dem Schulgelände der Friedrich-Ebert-Schule
  • 12 mal dem Frankfurter Hauptfriedhof
  • 110 mal dem Günthersburgpark
  • 4073 mal der Ladenfläche des Lidls in der Arolser Straße

Auf folgenden Karten sind die Vergleiche auf der Frankfurter Stadtkarte nachvollziehbar.

Darstellung der verbrauchten Gesamtfläche im Vergleich zu Frankfurt

 

Fazit

Am Anfang stand die Idee, mit dieser Umfrage herauszufinden, ob wir die Erde zu sehr beanspruchen oder ob wir im Gleichgewicht mit ihr sind. Unsere Ergebnisse zeigen, dass die Schülerinnen und Schüler der 9. und 10. Klassen die Fläche, die ihnen auf der Erde zur Verfügung steht, deutlich überschreiten. Nur sehr wenige liegen deutlich unter dem Durchschnitt. Viele liegen leider deutlich über dem Durchschnitt. Zusammengenommen liegt der Durchschnitt aller Schülerinnen und Schüler bei 4,7 globale Hektar. Dieser Durchschnitt entspricht etwa dem Durchschnitt der Bürgerinnen und Bürger Deutschlands. Deutlich wird in jedem Fall, dass jeder etwas an seiner Lebensweise ändern kann und dies auch sollte, damit die Erde nicht ausgebeutet wird und wir noch lange etwas von ihr haben. Auch unsere Kinder…

Tipps und Tricks um den Ökologischen Fußabdruck zu verbessern

Es gibt viele Möglichkeiten den ökologischen Fußabdruck zu verringern, ein entscheidender Punkt ist die Nutzung von Kraftfahrzeugen um diese zu verringern kann man in Städten mit den Fahrrad, zu Fuß oder mit den öffentlichen Verkehrsmitteln fahren dadurch werden weniger Abgase freigesetzt. Anstatt Beim Einkaufen jedes Mal eine Plastik tüte zu kaufen lohnt es sich einfach einen Stoff Beutel mit zunehmen das spart Erdöl und Müll. Lebensmittel wie Milch Käse und Fleisch haben einen hohen Ökologischen Fußabdruck da die Tiere von denen die Lebensmittel kommen Lebensraum benötigen ebenfalls das Tierfutter benötigt Platz um zu wachsen. Essen aus der Region sparen Transportkosten und senkt den Ökologischen Fußabdruck. Kleidung aus einem Second Hand laden zu kaufen, ist besser denn dann werden nicht so viele Giftige Gase freigesetzt. Wenn man das Haus verlässt immer die Lichter ausschalten, das spart Strom und alle Geräte richtig ausschalten. Reisen und Urlaube erhöhen den Ökologischen Fußabdruck massiv.

  • Energiesparlampen verwenden
  • Benutzung der Küchengeräte und Waschgeräte verringern
  • Wasserverbrauch reduzieren
  • Müll reduzieren
  • Fleisch und Fisch Konsum reduzieren
  • Milchprodukte vermeiden
  • Isolierte Wohnräume
  • Steckerziehen anstand Stand-by
  • Wenig aufwendig verpacktes essen
  • Dinge kaufen die man wirklich braucht
  • Recycling
  • Taschen wiederverwenden
  • Kauf von neuen Klamotten vermeiden
  • Wohnfläche verringern

Von: Zara, Lea, Tabea, Leon, Marlon, Tamiro, Andrei, Hunor, Kim, Chiara, Anel, André und Alex (Jahrgang 10)

Kooperation mit dem Budge-Heim Seckbach

Die Friedrich-Ebert-Schule pflegt seit mehreren Jahren eine enge Kooperation mit der Emma und Henry Budge - Stiftung. Das christlich-jüdische Seniorenheim in Seckbach ermöglicht es unserer Schule verschiedene Projekte in Gedenken an die Opfer und Verbrechen des Nationalsozialismus zu verwirklichen.

Im GL-Unterricht und WPU-Kursen der Klassen 9 und 10 wird es den Schülerinnen und Schülern ermöglicht Zeitzeugengespräche mit den letzten überlebenden Opfern des Nationalsozialismus zu führen. Das Fritz-Bauer-Institut Frankfurt am Main unterstützt dabei die professionelle Vor- und Nachbereitung im Unterricht.

Die Schülerinnen und Schüler der 6. Klassen werden über das Projekt „Denkmalpflege“ in enger Zusammenarbeit mit der pädagogischen Leitung des Budge-Heims an die Kooperation herangeführt.

http://www.budge-stiftung.de/uploads/gedenkstaette/Flyer_Gedenkstaette_9_11_2011.pdf

Dabei besuchen die Kinder in Kleingruppen die Einrichtung und verrichten kleinere Gartenarbeiten an der Gedenkstätte oder führen Interviews mit den Bewohnern im Rahmen des Generationendialogs. Die jungen Schülerinnen und Schüler setzen sich auf diese Weise altersgemäß mit diesem schrecklichen Kapitel der Vergangenheit auseinander.

Dreitägige Fahrt nach Buchenwald mit Schülerinnen und Schülern des Jahrgangs 10

Als freiwilliges Angebot ist diese Fahrt ein Baustein im historisch-politischen Lernen über den Nationalsozialismus.

Die Fahrt zu der Gedenkstätte Buchenwald, einem authentischen Ort des Verbrechens des Nationalsozialismus, soll den Schüler*innen eine vertiefende Auseinandersetzung mit dieser Geschichte ermöglichen.

Insgesamt haben sich 20 Schüler*innen erfolgreich für die Fahrt beworben, Frau Ullrich und Herr Steinmann werden als Lehrkräfte die Gruppe begleiten. In der Vor- und Nachbereitung und auf der Fahrt werden sie zusätzlich von Frau Schmidt, abgeordnete Lehrerin am Pädagogischen Zentrum des Fritz Bauer Instituts und des Jüdischen Museums, unterstützt.

Finanziell wurde die Fahrt ermöglicht durch die Hertie-Stiftung!

Die Gedenkstätte Buchenwald bietet die Möglichkeit, sich mit verschiedenen Themen rund um das ehemalige Konzentrationslager auseinanderzusetzen. Die inhaltlichen Schwerpunkte und methodischen Zugänge werden in Abstimmung mit den Teilnehmenden entschieden. Schwerpunkte können unter anderem sein: Die Auseinandersetzung mit Zwangsarbeit, Lageralltag, Widerstand, die Einbindung des Konzentrationslagers in das nationalsozialistische Herrschaftssystem, die enge Nachbarschaft der Klassikstadt Weimar und dem Konzentrationslager oder Bezüge zwischen Frankfurt und Buchenwald. Ausgangspunkt der Recherche und Auseinandersetzung können Orte auf dem Gelände, Biographien, Dokumente oder Fundstücke sein. Ein multiperspektiver Ansatz, der neben einer Opfer, Täterperspektive auch Mitläufer, Helfer, Retter und Zuschauer in den Blick nimmt, ermöglicht die Auseinandersetzung mit Handlungsoptionen von Individuen.

Nebenbei lernen die Schüler*innen auch methodisches Arbeiten mit historischen Quellen und setzen sich mit dem Konstruktionscharakter von Geschichte auseinander.

Ziel der Fahrt ist eine über den Unterricht hinausgehende vertiefende Auseinandersetzung mit der Geschichte wobei auch der Bezug zur Gegenwart ein wesentlicher Bestandteil ist. Gegenstand der Reflexion wird sein, welche Konsequenzen die gewonnenen Einsichten in Hinblick auf aktuelle Fragen der Gegenwart haben.

Programm der Studienfahrt

Schwellen runter

"Schwellen runter" heißt ein Projekt der 8. Klassen, das die Friedrich-Ebert-Schule und die IGS Nordend gemeinsam mit der Jugendhilfe durchführen. Die Veranstaltung findet einmal im Jahr statt.

Was bedeutet „Schwellen runter“?

In den umliegenden Stadtteilen gibt es über 30 freie und staatliche Einrichtungen der Jugendhilfe, die zur Zusammenarbeit mit Jugendlichen bereit sind. Sie bieten den Jugendlichen Freizeitangebote und Unterstützung in fast allen Problemlagen.

Jugendliche, die ihre Freizeit gern mit anderen verbringen wollen, können Treffpunkte entdecken und erhalten Anregungen. Immer sind Gleichaltrige, aber auch erwachsene Ansprechpartner anwesend. Es gibt die Möglichkeit, Hobbys nachzugehen, Musik zu machen oder an der Hausaufgabenunterstützung und anderen Bildungsprogrammen teilzunehmen. 

Jugendlichen in Problemsituationen fehlen oft Ansprechpartner und Ansprechpartnerinnen. Nicht immer wenden sie sich an Eltern oder Lehrerinnen und Lehrer. Auch die Hilfe-Möglichkeiten Gleichaltriger sind begrenzt. Bei wem sollen sie also Beratung oder Hilfe holen?
In den 4 Projekttagen sollen die Schülerinnen und Schüler Einrichtungen der Jugendhilfe kennen lernen. Sie sollen wissen, an wen sie sich wenden können, wenn sie selbst oder ihre Freundinnen und Freunde Information, Beratung oder Unterstützung brauchen. 

Nur: Die Einrichtungen sind den meisten Jugendlichen nicht bekannt. Und: Viele haben Schwellen-Ängste, fühlen sich unsicher, ob sie eine Einrichtung aufsuchen oder gar mit ihren Problemen kommen sollen. So hat sich der Arbeitskreis Jugendhilfe-Schule, dem auch die Friedrich-Ebert-Schule angehört, entschlossen, die Schwellen zu senken, Jugendliche zu informieren und sie konsequent an die Jugendhilfe-Einrichtungen heranzuführen.

PIT

Prävention im Team, so heißt das Projekt der Friedrich-Ebert-Schule mit vollem Namen.
Das PiT-Team, bestehend aus Lehrern der Friedrich-Ebert-Schule, Polizeibeamten und Sozialarbeitern, entwickelt Strategien zur Vorbeugung und Eindämmung von Gewaltsituationen nicht nur in der Schule, sondern auch in ihrem Umfeld.
Zunächst wurden an unserer Schule in einem Pilotprojekt zwei Klassen des 7. Jahrgangs geschult. Dabei wurden während eines Schuljahres vier Projekttage durchgeführt. In Schulungen sollen die Schülerinnen und Schüler lernen, Gewalt- und Gefahrensituationen möglichst frühzeitig als solche zu erkennen und sich erst gar nicht in sie hineinziehen zu lassen. Ist das nicht zu verhindern, werden verschiedene gewaltfreie Ausstiegsmöglichkeiten erarbeitet. Das Training verbindet theoretisches Wissen mit praktischen Übungen. In einem eigenen Trainingsjournual werden die persönlichen Erfahrungen festgehalten. Das Programm setzt vor allem auf Gewaltlosigkeit und Deeskalation. Die Kinder sind hierbei die Experten, sie kennen ihren Lebensraum mit seinen guten und schlechten Orten.
Ermuntert durch die Erfahrungen im Pilotprojekt hat die Schule beschlossen nun mit allen Schülerinnen und Schülern des jeweils 7. Jahrgangs das Training durchzuführen. Diese Arbeit wird anschließend in den Unterrichtsstunden des Faches „Soziales Lernen“ (SoLe) vertieft. Die Mitglieder des PIT-Teams stehen als Berater für Kolleginnen und Kollegen und als Ansprechpartner für die Schülerinnen und Schüler auch nach den Trainings zur Verfügung.
Teambildung und Trainings tragen schließlich zu einer stärkeren Verzahnung der beteiligten Organisationen bei. Mit der Wahl für PiT-Hessen entscheiden sich die Friedrich-Ebert-Schule und die beteiligten Kooperationspartner auch für einen Prozess der Personal-, Organisations- und Konzeptentwicklung. Gewaltprävention wird ein Schwerpunkt im Schulprogramm.

Solaroffensive Rhein-Main auf dem Schuldach der Friedrich-Ebert-Schule

Über Sonnenschein freuen sich nicht nur die Schülerinnen und Schüler der Friedrich-Ebert-Schule (FrESch), wenn sie ihre Pausen auf dem weitläufigen Schulgelände verbringen. Seit nunmehr 16 Jahren wird Sonnenschein in der FrESch „geerntet“, und zwar auf dem Schuldach mit einer der größten Photovoltaikanlagen Frankfurts. Dabei erzielt die Schule dank ihres sonnigen Standortes Spitzenerträge.   

Begonnen hat die Solarernte im Dezember 2000 mit der Installation von  anfangs acht Solarmodulen auf dem Dach der Turnhalle. 2008 wurden weitere Module installiert. 

Bei leichtem Schneefall und bewölktem Himmel nahmen Umweltdezernentin Manuela Rottmann, der Verein Sonneninitiative e.V., beteiligte Bürger und Bürgerinnen, die Schulleitung, die SV sowie SchülerInnen des 10er Jahrganges 200 weitere Solarmodule in Betrieb. 

Damit wurde gemeinsam ein weiterer Schritt für die Energiewende in Deutschland getan.   

Insgesamt wird die Solar- Anlage auf dem Schuldach der FrESch jährlich rund 207.000 Kilowattstunden Solarstrom erzeugen und der Atmosphäre damit rund 150 Tonnen Kohlenstoffdioxid ersparen. 

Mit dem selbst produzierten Ökostrom könnte die Schule sich komplett selbst versorgen. Eingespeist wird der Strom jedoch ins Netz der Mainova, um – letztendlich ‑ bei den Bürgern und Bürgerinnen Frankfurts anzukommen, die in das Bürgersonnenkraftwerk auf dem Schuldach investiert haben.    

Für die SchülerInnen der Friedrich-Ebert-Schule bedeutet die Solaranlage auf dem Schuldach seit einigen Jahren Projektarbeit und Datenanalyse im Physikunterricht. Das klingt schwierig, führt jedoch sehr schnell zu Erkenntnissen im Bereich alternative EnergienUmweltpolitikBürgerbeteiligung und Klimaschutz. Dieses Wissen verknüpft schulische Inhalte mit der Wirklichkeit.