Bookbags der Klasse 6d

Lesen kann wunderbar kreativ sein. Das haben die Schüler*innen der Klasse 6d mit ihren Bookbags bewiesen. Am Tag der offenen Tür ernteten sie dafür viel Lob. Die Kunstwerke waren vorher in der Bibliothek ausgestellt, nachdem die Schüler*innen dort ihre Bücher vorgestellt hatten.

Magda Egressy: Eine Begegnung der besonderen Art

Foto:privat
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Am Freitag, dem 17. November – passend zum Bundesweiten Vorlesetag – war Magda Egressy alias "Mazi" Gast in der Schulbibliothek.  Dort las die 97-jährige Zeitzeugin für Schüler*innen des 10. Jahrgangs aus ihrer Biografie.  Die rüstige Seniorin lebt seit zwei Jahren im Henry-und-Emma-Budge-Heim. Dort besuchten sie auch Heinz Decker und Ulrike Ladnar, zwei pensionierte Lehrkräfte, über mehrere Monate und führten mit ihr Gespräche über ihr bewegtes Leben. Das Ergebnis dieser Treffen mündete in der Biografie "Ein Leben auf der Flucht".

Die Zeitzeugin ließ die Schüler*innen an verschiedenen Ausschnitten ihrer Lebenserinnerungen teilhaben. Die Zuhörer*innen lernten das sehr abwechslungsreiche, bewegende und bewegte Leben einer ungarisch-jüdischen Künstlerfamilie und eine faszinierende Persönlichkeit kennen. Die (Lebens)künstlerin Mazi und ihre Familie mussten mehrfach aufgrund des herrschenden Antisemitismus fliehen. Mazi selbst entkam wiederholt der Deportation und schließlich flüchtete sie erneut, diesmal mit Mann und Sohn aus der DDR in die Bundesrepublik Deutschland. Daneben führte aber auch das Künstlerdasein der Familie zu vielen Ortswechseln. Im Anschluss an die Lesung stellten die Schüler*innen interessierte Fragen zum Glauben und dem Leben in der Nazi-Zeit.

(Eine gemeinsame Veranstaltung von Quartiersmanagement Atzelberg - Seckbach vom Frankfurter Programm - Aktive Nachbarschaft in Kooperation mit der Schulbibliothekarischen Arbeitsstelle I sba der Stadtbücherei Frankfurt am Main.)

Pace – ειρήνη – peace – سلام – barış – Frieden - Friedenstag in der Schulbibliothek

Ein altes Ritual und doch immer wieder neu und spannend. Auch diesmal haben sich die Schüler*innen der Intensivklasse in der Schulbibliothek am Friedenstag mit dem Thema Frieden beschäftigt und dabei ihr kreatives Talent unter Beweis gestellt.

Lesekisten

Sie sind da: Die neuen Lesekisten für die 5. und 6. Klassen sind eingetroffen und fertig beschriftet. Ab sofort können die Klassen die Medien für die Lesekisten hierin transportieren. Was jetzt noch fehlt, sind neue Bücher zum Füllen der Kisten. Bald gibt es auch neues Lesefutter, damit die Schülerinnen und Schüler in der Lernzeit oder in einer freien Lernphase immer etwas zum Lesen in der Klasse haben. Das alles ist möglich, weil der Förderverein der Friedrich-Ebert-Schule die Mittel hierfür bereitgestellt hat. Herzlichen Dank hierfür! Fortsetzung folgt, wenn die neuen Bücher eingetroffen sind…

Wunschwochen in deiner Schulbibliothek

Wunschwoche

Vermisst du noch ein Buch, eine DVD oder ein Manga in unseren Regalen? In deiner Schulbibliothek hängt ein Plakat aus, auf das du deine Wünsche schreiben kannst. Wir freuen uns auf deine Ideen, welche Titel auch bei deinen Mitschüler*innen angesagt sind. Nutze die Chance und lass dich überraschen, welche deiner Wünsche erfüllt werden!

Wünsch dir was! Noch bis zum 30.09.2017!

Woche der Poesie

Reimen, dichten, Sprüche klopfen! Auch in diesem Jahr fanden in der Schulbibliothek in der Friedrich-Ebert-Schule rund um den "Welttag der Poesie" am 21. März zahlreiche Aktionen zum Thema Lyrik statt.

Mit dem Gedichte-Countdown ging es Anfang März los. Jeden Tag bis zum 21. März hing ein neues Gedicht an der Tür zur Bibliothek aus. Der Welttag selbst wurde mit Zungenbrechern to go und einem GedichteSalat in der Pausenzeit versüßt. Beim Gedichte-Salat zogen die Schüler*innen aus einer Salatschüssel einen zusammengerollten Zettel. Darauf stand jeweils ein kleiner Ausschnitt aus einem Gedicht. In der Bibliothek wiederum hingen die Gedichte aus, denen genau dieser Teil fehlte. Die Schüler*innen mussten nun den Zettel mit dem Gedichtausschnitt dem passenden Gedicht zuordnen. Beim Volltreffer gab es natürlich eine kleine Belohnung.

Die Intensivklasse produzierte Elfchen und gestaltete sie für eine Ausstellung in der Bibliothek. Zwei Klassen nahmen am Poetry-Bingo teil. Hier streichen die Schüler*nnen statt Zahlen Wörter vom Bingozettel. Allerdings muss man dafür ganz genau hinhören, wenn die Gedichte vorgelesen werden. Damit einem auch kein Wort durch die Lappen geht. Gar nicht so leicht!

Neu war in diesem Jahr eine Aktion für die Lehrkräfte. Sie durften ihre Lieblingsgedichte einreichen, die wie ein Perlenvorhang in der Bibliothek ausgestellt wurden. Zwei 6. Klassen nahmen das Angebot wahr, sich an verschiedenen Gedichtstationen kreativ zu betätigen. So wurden Elfchen geschrieben, Treppengedichte verfasst, eigene Gedichte ersonnen, konkrete Poesie gestaltet und Gedichte vorgetragen.

Die fabelhafte Welt des Kamishibai

Die Klasse 6 c hat im Deutschunterricht in Zusammenarbeit mit der Schulbibliothek eigene Kamishibais erstellt. Kamishibai kommt aus dem Japanischen und bedeutet Papiertheater.

In kleinen Gruppen haben die Schüler*innen jeweils eine Fabel gelesen. Sie haben die Fabel  in Bilder umgesetzt und  eifrig gemalt. Am Ende hat jede Gruppe ihre Fabel vor der Klasse als Kamishibai aufgeführt. Die Ergebnisse wurden anschließend in der Bibliothek in einer Ausstellung präsentiert.

Die LeseEule

LeseEule

Schon zum vierten Mal ist die LeseEule im Januar 2017 in Seckbach gelandet. Diese Ausstellung präsentierte aktuelle Sach- und Jugendbücher sowie Mangas und Comics für Kinder und Jugendliche in der Schulbibliothek. Die Bilderbücher wurden in der benachbarten Stadtteilbibliothek ausgestellt. Ganz klare Favoriten beim Feedback zu den LeseEulen-Lieblingsbüchern waren  in diesem Jahr die Comics.

Die Klasse 5 a war in der Stadtteilbibliothek zu Gast bei der Begleitveranstaltung mit der Autorin Bettina Tenge-Lyazami und der Illustratorin Leonore Poth. Beim Thema „Bauen und Wohnen in Frankfurt“ ging es um Fragen wie: Warum haben sich Menschen hier niedergelassen? In welchen Häusern oder Behausungen haben die Menschen vor 5000 Jahren oder vor 500 Jahren bei uns gelebt? Wie hoch ist das höchste Gebäude Frankfurts? Die abschließende Herausforderung, am Holzmodell eine Brücke nach dem Vorbild der Römer nur mithilfe der Statik und ohne weitere Hilfsmittel zu bauen, meisterten zwei der Fünftklässlerinnen problemlos.

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